USA 2020

Monterey

Von San Francisco aus, buchten wir ein Motel über Booking.com. Ich entschied mich nicht so weit zu fahren, da es bereits dunkel wurde und ich den Highway 1 tagsüber fahren wollte. Nach Monterey war es eine 1,5 Std. Fahrt, wir wären um halb acht dort und könnten noch gemütlich Abend essen. Das war der Plan…

Doch den hatte ich ohne den Verkehr in San Francisco gemacht. Wir standen zwei Stunden im Stau, weil einfach mal der Highway komplett geschlossen wurde. Das Navi war damit total überfordert und versuchte uns ständig wieder zurück auf den Highway zu bringen. 

Im Stau in San Francisco

Zudem ging mir noch das Benzin aus und es war das erste Mal seit wir losgefahren waren, dass ich tanken musste.  Dementsprechend ratlos stand ich vor der Zapfsäule. Von Frankreich kannte ich den Ablauf: Kreditkarte rein – Benzin wählen – volltanken – weiterfahren. 

Also versuchte ich das hier auch mal, aber nichts funktionierte. Der Automat fragte ständig nach einer Nummer, aber meine PIN nahm er nicht. Völlig entnervt ging ich zu den Damen in der Tankstelle und fragte ob mir jemand helfen könnte. Sofort ging eine mit und ich fragte sie welchen Code ich eingeben sollte. Sie erklärte mir das wäre die PLZ von meiner Stadt. Im Leben wäre ich da nie drauf gekommen. Nachdem ich ihr erklärt hatte dass ich nicht von hier wäre, meinte sie, ich sollte dann immer zuerst drin bezahlen, tanken und falls ich mehr bezahlt hätte wie getankt, müsste ich noch einmal rein und mir einen neuen Kassenzettel zur Kontrolle holen. Ich machte das bei all meinen folgenden Tankstellen so und hatte keine Probleme mehr. 

Schließlich kamen wir müde und erschöpft um 22.30h im Lone Oak Lodge in Monterey an und gingen gleich schlafen. 

Am nächsten Tag war ich schon früh wach und erkundigte mit dem Handy die Gegend. Die SIM Karte funktionierte einwandfrei. Aber man findet auch nahezu überall WLAN, außer man ist unterwegs. 

Der Hafen in Monterey sollte sehr schön sein, den wollte ich mir anschauen. 

Nachdem mein Sohn ausgeschlafen hatte, haben wir ausgecheckt und sind im Black Bear Diner amerikanisch frühstücken gegangen. So richtig mit Speck, Kartoffeln, Würstchen, Rührei und Burger. Ihr Motto lautete,  dass niemand hungrig vom Tisch aufstehen würde und damit hatten sie absolut Recht. Nach diesem Frühstück hatten wir den ganzen Tag keinen Hunger mehr. Zum Abschluss gab es noch Pancakes mit Ahornsirup, die sehr lecker waren. 

Unser nächster Stop war dann der Hafen, der wirklich sehr hübsch war mit seinen kleinen Häusern. Es gab allerlei Leckereien zum Probieren und viele Souvenirshops. Einen besonderen, gleich am Anfang schauten wir uns genauer an und liefen langsam auf dem Steg mit all den tollen Lokalen und Läden entlang. 

Von weitem konnten wir Seehunde hören, aber wir sahen sie nicht. Also zurück ans Ufer und in Richtung der Geräusche. Entlang dem Ufer gab es einen schönen Weg der parkähnlich angelegt wurde, mit Schildern, die uns verrieten welche Tiere man hier finden kann.

Nicht weit von uns im Wasser, lagen faul und satt einige niedliche Seehunde die das schöne Wetter genossen und sich nicht aus der Ruhe bringen ließen.  Es war sehr schön, sie so frei in der Natur zu sehen. Aber auch Seeotter sollten sich hier tummeln, ich mag diese putzigen Tierchen. Leider habe ich keinen gesehen.

Ein Stück weiter kamen wir auf die andere Seite des Hafens, wo wir im Wasser auf den Steinen riesengroße Seesterne in bunten Farben und Seeigel sehen konnten.

Seesterne und Anemonen

Leider- oder vielleicht zum Glück, war der Zugang durch eine Mauer abgetrennt die nicht überquert werden durfte, somit konnten wir sie nur von oben sehen. Am Ende dieses Steinwalls schrien ein Dutzend Seehunde wild durcheinander.  Aber auch der Zugang zu ihnen war nicht erlaubt, wir konnten sie nur durch einen Zaun hören und sehen. Am Hafen hatte ich gesehen, dass Fahrten mit Booten u.a. mit gläsernen Böden, angeboten wurden. Wahrscheinlich um an diese Stelle zu fahren. Auch wurden Waltouren (Whalewatching) angeboten. Das haben wir aber nicht gemacht.

Kleine Krabbe

Uns genügte dieser kleine Teil von Monterey, wobei es dort noch einige schöne Ecken geben soll. Da wir aber nun auf den Highway 1 fahren sollten und ich gerne noch bei Tageslicht fahren wollte, musste uns das genügen. Unser nächster Stop war noch 2 Stunden entfernt- in Pismo Beach.

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