USA 2020

Fabulous Las Vegas

Irgendwo in der Dunkelheit sind wir falsch abgebogen und haben den Highway 1 verlassen. Somit sind wir nicht mehr in den Genuss von Santa Barbara, Santa Monica und vielen anderen wunderschönen Plätzen gekommen. Wir beschlossen in Richtung Long Beach zu fahren um gemeinsam mit meinen Cousins Las Vegas zu erkunden.

Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam los, eine 4 Stunden Fahrt vorbei am California Valley, an einem Salzsee und durch die Wüste. Es ist unglaublich was im California Valley alles angebaut wird. Es wird nicht umsonst “Kaliforniens Fruchtgarten” genannt. Kilometerlang reihen sich Baumwollfelder, Wein, Obst-und Mandelbäume, Gemüse und Dattelpalmen aneinander. Es ist sehr interessant wie dieses Tal, in dem beinahe 250 verschiedene landwirtschaftliche Produkte angebaut werden, am Leben gehalten wird. Mehr darüber könnt ihr hier lesen.

Beinahe endlose Züge mit Waren bahnen sich ihren Weg durch das Land und immer wieder entdeckt man eine sogenannte “Geisterstadt” wie z. B Calico. Uralte verrostete Oldtimer und halb zerfallene Holzhütten, zeugten noch von von der damaligen Goldgräberzeit. Leider blieb uns keine Zeit diese anzuschauen, ansonsten hätte die Fahrt vermutlich 8 Stunden gedauert.

Gegen mittag tauchte die Stadt Las Vegas vor uns auf. Zuvor wird man immer wieder auf Hotels und Glücksspiele hingewiesen und einige Hotels vor Las Vegas, lassen schon erahnen welchen Prunk man erwarten kann. Doch wenn man erst mal in die Stadt reinfährt, übertrifft das alles was man sich vorstellen kann. Eigentlich weiß man gar nicht wohin man zuerst schauen soll. Mega große Hotelbauten, die größten die wir je gesehen hatten, teilweise goldfarben. Dazu jede Menge blinkender Werbeschilder, unzählige Menschen und eine Vielzahl an Stretchlimos und anderen Nobelkarossen.

Nein, nicht New York- Las Vegas vereint alle Touristen Hot Spots

Wir beschlossen zuerst die Hotelzimmer aufzusuchen und später die Stadt anzuschauen. Wir würden im Cesaers Palace übernachten, das war ein großer Wunsch meines Sohnes und den erfüllte ich ihm. Die Hotels in Las Vegas sind nicht so teuer wie man vielleicht denken mag. Hier ist es sinnvoll die Seiten des Hotels aufzurufen und zu schauen an welchen Tagen es günstiger ist. Manchmal gibt es auch bestimmte Deals, die das Hotelzimmer bezahlbar machen.

Wir bekamen ein großes Zimmer direkt gegenüber vom Hotel Bellagio mit seinen wunderschönen Wasserfontänen, die alle halbe Stunde losgingen.
Das Zimmer hatte einen Whirlpool im Bad und eine Minibar. Davon sollte man allerdings die Finger lassen, eine kleine Tüte Chips wird mit 15$ veranschlagt. Da kommt schnell ein Sümmchen zusammen…

Jedes Hotel hat sein “Thema”, beim “Caesars Palace” waren das natürlich römische Statuen. Im Hotel “Venetien” war es Venedig. Die Rialtobrücke wurde nachgebaut, die Gondeln durften natürlich auch nicht fehlen.

Das eigentlich Sehenswerte an Las Vegas, sind die verschiedenen Hotels, die- jedes für sich – eine kilometerlange Einkaufsstrasse mit Attraktionen wie Ausstellungen oder Shows hat. Dazwischen findet man immer riesige Hallen, mit Spielautomaten und Spieltischen. Auch ich habe mal gespielt. Allerdings nichts gewonnen.

Am Abend sind wir durch die verschiedenen Hotels gelaufen bis uns die Füße weh getan haben. Die Decke in den Galerien ist so gemalt, dass man das Gefühl hat unter freiem Himmel zu laufen.

Noch ein Tipp für die Verpflegung. Las Vegas ist teuer was das Essen angeht. Am besten man erkundigt sich mit Trip Advisor über Lokale in der Nähe des Standortes, dabei kann man meist die Speisekarte im voraus einsehen. Ansonsten gibt es außerhalb verschiedene Fast Food Restaurants auf die man zurückgreifen kann. Wir haben in einem netten Lokal inmitten des Zentrums gegessen, es hieß Flour&Barley.

Ein paar Impressionen unseres Aufenthaltes habe ich hier zusammengefasst:


Danach sind wir todmüde in die Betten gefallen.

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