Städtereisen

Prag- die goldene Stadt

Prag war wie so oft, eine lang geplante, jedoch dann kurzfristig entschiedene Sache, von meiner Freundin und mir. Eine Hommage an 20 Jahre Freundschaft, außerdem eine Auszeit von Familie und Arbeit.
Also setzten wir uns kurzerhand ins Auto und fuhren los. Es sollte ein Wochenendtrip werden. Freitag los, Samstag Prag anschauen und Sonntag wieder zurück. Über das Internet hatten wir uns im Vorfeld in eine kleine Pension 20 Minuten außerhalb von Prag eingemietet. Der Plan war das Auto stehen zu lassen und mit der S-Bahn in die Innenstadt zu fahren.

Die Pension

Gemietet hatten wir die Pension Excellent, mit dem Hintergedanken noch eine Massage oder anderen Luxus in Anspruch nehmen zu können. Leider hätten wir uns hierfür eine Woche vorher anmelden müssen, was wir nicht gemacht hatten-also kein Luxus. Die Pension selbst ist ganz nett, die Zimmer sauber und ordentlich. Es gibt deutsches Fernsehen und eigene Parkplätze. Die S-Bahn fährt direkt vor der Türe los und die Karten dafür kann man sich an der Rezeption kaufen. Um die Pension herum gibt es die verschiedenste Restaurants weiter unten allerdings auch einen S-Bahnhof der nicht sehr einladend wirkte.

Die Stadt

Ausgestiegen sind wir am jüdischen Viertel. Von dort aus ging unsere Stadtbesichtigung los. Prag ist eine wunderschöne Stadt mit vielen alten Gebäuden und kleinen Läden in denen noch Handwerksarbeit betrieben wird.
Man findet an jeder Ecke etwas zum anschauen und fotografieren. Natürlich ist es eine gern besuchte Stadt mit vielen,vielen Touristen. Als wir uns die Karlsbrücke um die Mittagszeit anschauen wollten herrschte so viel Betrieb dass wir beschlossen, über eine Paralellbrücke erstmal die Burg anzuschauen und auf dem Rückweg von der anderen Seite über die Karlsbrücke zu gehen.

Die Burg

Blick auf die Burg

Der Aufstieg zur Burg ist nicht besonders schwierig. Man hat einen tollen Ausblick von da oben und das Plateau ist wie ein kleiner Park angelegt. Hochzeitspärchen machen dort viele Fotos und die vielen Bänke laden ein zum verweilen und genießen. In der Abendsonne kann man atemberaubende Bilder von der Stadt machen wenn die Sonne die Dächer in einem weichen Licht zum glänzen bringt. Leider waren wir um die Mittagszeit dort, haben aber trotzdem schöne Bilder von der Stadt machen können. Die Burg selbst haben wir nicht besucht, da wir zeitlich die Prioritäten eher auf die Stadt gelegt haben.
Beim Abstieg kam man durch nette kleine Gässchen wo Künstler immer wieder selbst gemalte Postkarten und Bilder zum Kauf anboten. Für die Burg und die Stadt würde ich euch raten jeweils einen Tag einzuplanen. An einem Tag beides anzuschauen ist kaum zu schaffen.

Die Karlsbrücke

Karlsbrücke am Abend

Nachdem wir die Burg verlassen hatten, sind wir nun auf dem umgekehrten Weg-also Burgseitig auf die Karlsbrücke Richtung Innenstadt gelaufen.
Auf der Brücke waren-ähnlich wie in Paris-viele Künstler die ihre eigens angefertigten Unikate zum Verkauf anboten. Von der Brücke aus hatte man einen sehr schönen Blick über die Moldau, man kann Schiffstouren buchen und auf der Moldau entlang schippern. Wir haben uns mit der Brücke begnügt und sind wieder zurück in Richtung Innenstadt gelaufen, so langsam wurde es Zeit für etwas zum Essen…

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